Die Befürchtungen vieler Zeitarbeitsfirmen wurden nun bestätigt: Sozialversicherungen und Arbeitnehmer können Nachforderungen geltend machen. Die schriftliche Urteilsbegründung erklärt den Tarifvertrag des CGZP auch rückwirkend als unwirksam. Allein bei den Sozialversicherungen können Schätzungen zu Folge Nachzahlungen in Höhe von 500 bis 600 Millionen Euro pro Jahr eingefordert werden, rückwirkend für 4 Jahre. Diese Summe lässt die Zeitarbeitsbranche erschüttern. Vielen Unternehmen, die auf die Tarifgemeinschaft Christlicher Gewerkschaften für Zeitarbeit und Personalserviceagenturen (CGZP) gesetzt haben, droht nun das aus. Rücklagen können Nachzahlungen nicht decken und die Insolvenz bleibt als einzige Möglichkeit. Forderungen der Arbeitnehmer auf Lohnausgleich nach dem “Equal Pay”-Prinzip müssen erst individuell durch Gerichte entschieden werden. Die Höhe und vor allem rückwirkende Länge der Ausgleichszahlungen sind hier abhängig von den geschlossenen Verträgen. Ein Anspruch kann hier durch Verfall- oder Verjährungsfristen im Arbeitsvertrag ausgeschlossen sein.
Verdient die Zeitarbeit dennoch eine zweite Chance? Jede einzelne Insolvenz wäre für die Zeitarbeitsbranche ein herber Verlust. Und auch die Wirtschaft könnte wohlmöglich darunter leiden, wenn plötzlich Arbeitskräfte wegfallen die zuvor über eine Zeitarbeitsfirma besetzt wurden und jetzt im Aufschwung dringend benötigt werden. Die Auswirkungen des BAG-Urteil werden sicher noch lange zu spüren sein und es bleibt abzuwarten, ob die Wirtschaft den Umschwung auf andere Zeitarbeitsfirmen oder vielleicht sogar auf Festeinstellungen rechtzeitig schafft. Vielleicht können die betroffenen Unternehmen auch noch auf Hilfe von der Politik hoffen, das Bundesarbeitsministerium hat bereits im Dezember entsprechendes in Aussicht gestellt.


Es schadet der Wirtschaft bestimmt nicht, wenn die schwarzen Schafe der Zeitarbeit aussortiert werden. Wenn ein Unternehmen Zeitarbeiter benötigt, können diese sich noch an genug andere wenden. Den Zeitarbeitern können sie dann ja gleich vorschlagen, mit zu wechseln. Wo Verlierer sind, sind auch Gewinner!
Prima, dann wird es künftig weniger Edel-”Schmarotzer” geben die ihren Lebensunterhalt mit der Ausbeutung anderer Menschen verdienen. Dies wird u.a. den äusserst begrüßenswerten Effekt haben dass die Löhne der fest Angestellten nicht weiter zu drücken sind und sich da Lohnerhöhungen und sonstige soziale Verbesserungen einstellen werden.
…und ob es der Wirtschaft schadet, ist mir egal. Es war / ist allen egal ob ZAN wegen den Hungerlöhnen als Aufstocker leb(t)en und ihr Vermögen + Kindergeld + Zinsen vom Sparbuch + Taschengeld von Oma an die Kinder usw. verfressen mussten.
Da die einzelnen Firmen wussten das die Leiharbeiterfirmen brisante Tarifverträge hatten sind diese Firmen nicht zu bedauern.
Es gibt auch Firmen die ihren Verleihern diese Tarifvereinbarungen untesagt haben.
Allerdings gibt es auch Firmen dehnen das alles egal war und den Preis gedrückt
haben, die sollten sich an den Kosten beteiligen die jetzt auf die Verleiher zu kommen.
Es kann doch nicht sein das ein Leiharbeiter 9,70€ und der Kollege 19,20€ bekommt, für gleiche Arbeit und Verantwortung. Die Politik sollte aufwachen dann gibt es auch wieder höhere Steuereinnahmen.
Der Ganze evtl. sinnvolle Ansatz den die Politik mit dem Gesetz zur Leiharbeit hatte ist komplett ausgehebelt wurden, weil wie so oft zu viele Lücken vorhanden waren die von Wirtschaft und Geschäftemachern eiskalt ausgenutzt wurden.
Da die einzelnen Firmen wussten das die Leiharbeiterfirmen brisante Tarifverträge hatten sind diese Firmen nicht zu bedauern.
Es gibt auch Firmen die ihren Verleihern diese Tarifvereinbarungen untesagt haben.
Allerdings gibt es auch Firmen dehnen das alles egal war und den Preis gedrückt
haben, die sollten sich an den Kosten beteiligen die jetzt auf die Verleiher zu kommen.
Es kann doch nicht sein das ein Leiharbeiter 9,70€ und der Kollege 19,20€ bekommt, für gleiche Arbeit und Verantwortung. Die Politik sollte aufwachen dann gibt es auch wieder höhere Steuereinnahmen.
Der Ganze evtl. sinnvolle Ansatz den die Politik mit dem Gesetz zur Leiharbeit hatte ist komplett ausgehebelt wurden, weil wie so oft zu viele Lücken vorhanden waren die von Wirtschaft und Geschäftemachern eiskalt ausgenutzt wurden.